Legacy

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Zielsetzung
Die Durchführung der UEFA Women's EURO 2025 sollte in der Schweiz und in den Austragungsorten langfristig positive Auswirkungen erzielen. Vor diesem Hintergrund lancierte der Schweizerische Fussballbund (SFV) sein Legacy-Programm «Here to stay». Gleichzeitig setzte die Stadt Zürich eigene Begleitmassnahmen um. Diese dienten insbesondere der Mädchen- und Frauenförderung im Fussball und im übrigen Sport, der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter sowie der sozialen Teilhabe von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund, aus sozial benachteiligten Gesellschaftsschichten oder mit Behinderungen.
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Unterstützung von Drittorganisationen
Als weitere Begleitmassnahme unterstützte die Stadt Zürich Projekte von Drittorganisationen zur Mädchen- und Frauenförderung im Fussball und im übrigen Sport finanziell.
Voraussetzungen für eine Unterstützung waren:
- Sport- oder fussballbezogenes Projekt mit soziokulturellem Element*
- Einbezug/Beteiligung regionaler oder städtischer Organisationen
- Geplante langfristige Weiterführung bzw. Vermächtnis des Projekts
*Unter «soziokulturellem Element», das die Projekte zu berücksichtigen haben, wurde insbesondere die Gleichstellung der Geschlechter sowie die Förderung der sozialen Teilhabe von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund, aus sozial benachteiligten Gesellschaftsschichten oder mit Behinderungen verstanden.
In den Jahren 2024 und 2025 wurden entsprechende Projekte mit insgesamt knapp 550 000 Franken unterstützt. Die Projektauswahl erfolgte in engem Austausch mit städtischen Fachstellen aus den Bereichen Sportförderung (insbesondere aus dem Programm Atleta), Integration, Inklusion und Gleichstellung.
Fördertopf niederschwellige Projekte
Zudem hatte die Stadt Zürich ein Fördergefäss zur finanziellen Unterstützung von niederschwelligen Kleinprojekten mit Sportbezug – darunter fallen beispielsweise Material für Sportturniere, ein Stickeralbum mit Sportlerinnen oder eine Treppenrampe für das Vereinslokal geschaffen. Die unterstützten Projekte sollten in erster Linie die Mädchen- und Frauenförderung im Sport bezwecken, die Vereinskultur stärken oder die Sportpartizipation ermöglichen – v. a. Förderung von Inklusion und Vielfalt. Pro Projekt wurden Beiträge bis max. 5000 Franken gesprochen. Insgesamt setzte die Stadt Zürich hierfür knapp 150 000 Franken ein.
Niederschwellige Projekte mussten dabei die folgenden Kriterien erfüllen:
- Der Projektstart erfolgte in den Jahren 2024 oder 2025
- Das Projekt richtete sich an Frauen oder Mädchen in der Stadt Zürich
- Trägerschaft ist ein städtischer Sportverein oder eine andere gemeinnützige städtische oder in der Stadt Zürich bereits aktive Organisation (z.B. Kultur- oder Quartierverein)
- Das Projekt hatte einen erkennbaren Sportbezug und dient in erster Linie der Sportförderung, der Förderung der Vereinskultur oder der Sportpartizipation.
Unterstützte Projekte
Die Stadt Zürich unterstützte im Rahmen der UEFA Women's EURO 2025 folgende Drittprojekte:
- FC Zürich: Lionesses Academy
- FVRZ: Entwicklung der Vereinsarbeit von Funktionär*innen im Fussball der Mädchen und Frauen
- Verein Sport und Vielfalt IZFG: Publikation über die Geschichte des Schweizer Frauenfussballs
- Freestyle Halle Zürich: QUEENPIN, wöchentlicher Skateboard-Treff für Frauen
- IdéeSport: Monat der Sportheldinnen
- Zürcher Boxverband: Schnuppertraining für Mädchen im Schulsportunterricht
- GC Amicita: Ausbauprojekt Frauenhandball 2028
- FC Zürich: Event «Frauen im Fussball und das Vermächtnis der UEFA Women's EURO 2025»
- Fussball Kann Mehr Schweiz: Forum
- Courbetin meets Dunant: fünftägiges Nachwuchs-Fussball-Camp in Zürich
- Stadt Basel: Buchprojekt «Basel am Ball»
- Zürcher Stadtverband für Sport: Sportgirlsdays Sommer 2026 – 2028
- GCZ Sektion Landhockey: Auf- und Ausbau von Mädchenteams
- Aufbruch: Ride Girls!: Weiterentwicklung im Jahr 2026
- Grasshopper Club Zürich, Sektion Basketball
- Amici della Bici GmbH: Gruppetto Donne* - der Ride für Frauen
- KA-Club e.V.: Goalie-Trainingswochenden für Mädchen 2026/2027 in Zürich
- Zurich Challengers: Softball Nachwuchs Zürich 2026/2027 und Import-Spielerin
Zudem unterstützte die Stadt Zürich niederschwellige Kleinprojekte von folgenden Organisationen:
- Eissport Club Zürich-Oerlikon, Sektion Synchronized Skating
- Zentrum für Care Kooperativen
- Kompetenzzentrum Menschenrechte der Universität Zürich
- Himbeerwild - Kiludo
- Fussball Kann Mehr (Lunchtalks)
- Terre des Femmes (Brava)
- Butter Days AG (Roter Delfin)
- Verein 8008 Frauen für Frauen
- Grasshopper Club Zürich Frauenfussball
- Coubertin meets Dunant Foundation
Zürcher Kulturprogramm «Her Game Culture»
Von Mai bis Juli 2025 stellten unter der Leitung des Vereins Kulturvermittling Zürich 55 Kulturinstitutionen aus Stadt und Kanton Zürich ein abwechslungsreiches Kulturprogramm zum Turnier zusammen. 46 Projekte und 177 Veranstaltungsangebote reichten von Neuinterpretationen bestehender Fangesänge bis zu Ausstellungen, Führungen und Podien zur Geschichte des Frauenfussballs.